Es liest sich wieder leichter, oder: Was so eine neue Bücherecke bewirken kann…

Heute melde ich mich zum ersten Mal aus Bremen und der frisch eingeräumten Wohnung zurück. Jetzt muss ich gestehen, dass ich, wie wahrscheinlich einige unter euch Lesern, schon lange von einem eigenen Zimmer nur für Bücher träume. Natürlich eindeutig Luxus, aber ein bisschen von den Möglichkeiten schwärmen kann ja nie schaden.

Da könnt ihr euch sicher die Freude vorstellen, als mir kurz nach Einzug unwillkürlich klar wurde, dass sich dieser Traum in der neuen Wohnung, zumindest in Teilen, realisieren lässt! Unser Flur besitzt nämlich Form und Größe eines ausgewachsenen Zimmers. Was liegt da näher, als es, neben ein paar Schuhregalen und Garderobenhaken, mit Büchern vollzustopfen und zum einladendsten Platz der ganzen Wohnung zu machen.

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Mit dem Ergebnis bin ich definitiv zufrieden. 🙂 Schon wenn man zur Tür hereinkommt möchte man sich am Liebsten in den bereitstehenden Sessel sinken lassen und nur noch die Nase zwischen frische Buchseiten stecken.

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Tatsächlich habe ich mich gestern auch zum ersten Mal wieder auf neue Lektüre gestürzt: „Ins Freie“, von Joshua Ferris. Sehr ansprechend bis jetzt, und ich kehre gleich mal dorthin zurück. 🙂

Bis bald mit neuen Rezensionen – eure Aliénor

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Leseupdate: Sommerloch? Nicht ganz

Eher ruhig hier die letzten Wochen. Sommerloch? Nicht die ganze Wahrheit, vor allem, wenn ich mir das Wetter heute so ansehe, aber ja, wenn möglich sind wir die Tage ziemlich viel im Freien unterwegs oder mit Fußballgucken beschäftigt. Nun, die WM neigt sich ja immerhin einem hoffentlich spektakulären Ende entgegen 😀

Es gibt allerdings auch weitere Gründe, die in nächster Zeit für längere Pausen sorgen werden: Es stehen erneut große Veränderungen ins Haus und mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es in den kommenden Monaten ans andere Ende von Deutschland. Das wird sehr sehr spannend, dürfte jedoch nicht ganz unwesentlich Zeit und mentale Energien fressen.

Jetzt gibt‘s gleich aber erstmal die Rezi zu „Chuzpe“, die schon lange auf den letzten Schliff gewartet hat. Und vielleicht fange ich morgen endlich mal wieder ein neues, frisches Buch an 🙂

Leseupdate: (Zu)gewinne an allen Fronten

Hallo liebe Leser,

die nächste Rezension steht bereits in den Startlöchern. „Der Zwerg reinigt den Kittel“ ist auf jeden Fall eine ausführliche Eloge wert. In den letzten Tagen hatte ich bloß zu viel um die Ohren.

Und was sonst so los war: Nach langer Zeit habe ich mein Glück mal wieder bei einem Gewinnspiel versucht- und prompt gewonnen 🙂 Der Gmeiner-Verlag hat mehrere Wunschexemplare aus der Reihe „Lieblingsplätze“ verlost. Anlass war der fünfzigste erschienene Band. Das wird dann auch der nächste Titel sein, den ich besprechen werde. Perfekt, um eine Liste an Unternehmungen für die kommenden schönen Monate aufzustellen und meine neue Heimat besser kennenzulernen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal!

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Zum Thema Feedback: Mein letzter Artikel zum Thema „Digitales Lesen“ ist offenbar auf Interesse gestoßen. Nach einem Reblog bei meinem geschätzten Blogger- und ehemaligen Arbeitskollegen von „Analog-Lesen“ und einer Erwähnung im Rahmen der „Sonntagsleser“ auf „buecherrezension“ habe ich ein paar neue Leser gewonnen, was mich wirklich sehr freut! Gerne werde ich mich in den kommenden Tagen einmal auf Erkundungstour zu neuen Blogs begeben 🙂

Die „Sonntagsleser“ sind übrigens eine richtig tolle Aktion von der „Bücherphilosophin“: An diesem Tag stellt jeder, der mitmachen möchte, von ihm entdeckte lesenswerte Blogartikel der vergangenen Woche kurz vor. Schön ist auch, dass es dabei keine thematischen Einschränkungen gibt, dafür aber immer wieder eine ganze Menge zu entdecken.

Eine schöne Restwoche wünscht euch, eure Aliénor

Fundstücke: Wer hat eigentlich gesagt, dass man Glück nicht kaufen kann…

…, denn bei mir hat’s gestern ganz gut funktioniert. 😉

Lesetechnisch ist gerade nicht allzu viel zu vermelden. So richtig rein komme ich noch nicht in „Nullzeit“. „Ein beklemmender, furioser, kalter Thriller“ (Buchrücken) – das hatte ich mir anders vorgestellt, aber vielleicht muss man dem Ganzen noch einige Seiten Zeit lassen… Jedenfalls wird dies das erste Buch, das in den Rahmen der „ABC der Verlage-Challenge“ fällt. Ich habe mir vorgenommen, neben den Rezensionen für jeden der Verlage ein kurzes Porträt zu erstellen, damit von dieser tollen Challenge mehr hängen bleibt, als eine bloße Namensaufzählung. Ich würde dann auch versuchen, nicht nur die ganz Großen der Branche ins Spiel zu bringen.

Jetzt aber zu meinem neuen Schmuckstück: DaWanda habe ich schon vor ein paar Jahren entdeckt, auf der Suche nach einem originellen Geschenk. Danach ist das Portal bei mir wieder in Vergessenheit geraten-das hat mir sicher eine Menge Geld gespart ;-).

Seit geraumer Zeit hatte ich daran gedacht, mir eine Buchhülle zuzulegen, da meine Schätze in der großen Tasche unterwegs doch einiges mitmachen müssen. Im Shop von Monastoria wurde ich fündig und hatte die Qual der Wahl. Doch unsterblich verliebt habe ich mich schließlich in dieses wunderbare Exemplar:

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Der nicht ganz günstige Preis war dann auch völlig gerechtfertigt. Keine zwei Tage später hielt ich das gute Stück in den Händen und wurde nicht enttäuscht: Super verarbeitet, das Material fühlt sich total geschmeidig an, ein schönes Lesezeichen mit Silberanhänger ist auch noch dabei und das Motiv und die Farben sind einfach…seufz…

So, genug geschwärmt. Ab heute wird das Lesen nur noch schöner 🙂

Leseupdate: Puzzeln schlägt Lesen

Es ist geschafft – der Prinz ist fertig, schon seit ein paar Tagen. Als nächstes kann dann mein magisches Bücherregal angegangen werden…

Lesetechnisch ist gerade nicht besonders viel zu vermelden. Oscar Wilde ist alles andere als schlecht, doch nach langen Arbeitstagen ein bisschen zu anstrengende Kost im Original. Da brauch‘ ich mal ein paar ruhige Tage. Bald hab ich ja ein bisschen Urlaub 😀 Ansonsten lese ich gerade was zum Aufheitern für zwischendurch: „Öffentliche Mülleimer dürfen nicht sexuell belästigt werden. Die wahnwitzigsten Gesetze aus aller Welt.“

Dieses Wochenende aber muss man einfach das tolle Wetter nutzen. Nix wie raus! Habt noch eine tolle Zeit.

 

Leseupdate: Das Lied von Eis und Feuer – eine Bilanz

Jetzt ist es soweit – 10 herrlich dicke Schwarten liegen hinter mir und das Ende ist vorläufig erreicht.

Natürlich musste ich direkt schauen, ob es Neuigkeiten gibt, was die Fortsetzung anbelangt, aber das kann noch eine ganze Weile dauern *seufz*

Tja… alle, die es gelesen haben, wissen ja, mit was für einem Cliffhanger der letzte Band endet. Das macht das Warten nicht gerade einfacher…

Um es positiv zu sehen: Endlich habe ich auch mal wieder Zeit und den Kopf frei für ganz andere tolle Bücher. Ich habe gestern mit „Une année chez les Français“ weitergemacht, das ich seit Monaten nicht angerührt hatte.

Da mich die Reihe allerdings so lange begleitet hat, ist natürlich ein abschließender Gesamteindruck fällig.

Die Frage, die über allem schwebt, ist: Wird George R. R. Martin diese Reihe überhaupt zu einem überzeugenden Ende bringen können? So sehr ich es auch genossen habe in diese wunderbare Fantasywelt mit den unglaublich zahlreichen Charakteren einzutauchen, so bin ich sicher nicht die einzige, die sich wundert, wie er bloß den Überblick über all diese begonnenen Geschichten und Einzelschicksale bewahren möchte und die Fäden zusammenführen kann. Mittlerweile glaube ich, ungefähr zu wissen, welche Charaktere am Ende übrig bleiben müssten und wer sich da tatsächlich Hoffnung auf den Königsthron von Westeros machen kann und zuletzt lacht. Die unterschwelligen Sympathien des Autors werden doch recht deutlich. Aber ob sich tatsächlich die grundsätzlich guten Charaktere durchsetzen werden oder ob Martin doch eher meint, dass die Welt eben ungerecht ist, das ist noch so eine Frage…Sehr schön finde ich es ja, dass kein einziger der Protagonisten eine absolut reine Weste hat und jeder so seine Schattenseiten mit sich herumträgt.

Jedenfalls konnte ich selten trotz epischer Breite so schwelgen wie bei dieser Reihe: Jede Seite ein Genuss und nie wirklich langweilig. Auch wenn das Tempo bei mindestens zwölf Handlungssträngen pro Buch doch arg leidet und sich die einzelnen Geschichten natürlich nur im Schneckentempo fortzubewegen scheinen. Es war nicht immer einfach nach über 200 Seiten Pause die Fortsetzung direkt nachvollziehen zu können. Da musste man doch so manches Mal zurückblättern. Aber von dieser Art von Komplexität bin ich eigentlich ein Fan.

Da bleibt mir nur die Bitte: Lieber George R. R. Martin, lass dich nicht hetzen und führe die Geschichte(n) anständig zu Ende. Und wenn es dazu noch 100 Bände braucht… das wäre sicher zu verschmerzen. 😉

Leseupdate: April 2013

Liebe Leser,

tut mir sehr leid, dass es hier im Augenblick nicht besonders aufregend zugeht. Jetzt sind es Wohnungssuche und Wochenendbeziehung, die mich alle Zeit kosten. Aber das hat bald ein Ende. Wenn nebenher mal ein bisschen Luft ist wälze ich mich weiter durch die GoT-Reihe und bin bei Band 8 angelangt. Die dritte Staffel ist ja auch mittlerweile auf Englisch angelaufen 🙂

Da ich jetzt vermehrt im Auto sitze, habe ich mal die Option Hörbuch ausgetestet. Leider funktioniert das bei mir nicht so gut mit der Konzentration im Berufsverkehr und ich muss häufig ein Stück zurückspulen, weil ich eine wichtige Info gerade verpasst habe. Jedenfalls habe ich einige Klassiker von „Die drei ???“ durch und überlege ob ich es doch mal wage, etwas Komplexeres zu versuchen 😉

Übrigens: Keine Sorge, den Welttag des Buches und die Verlosung habe ich nicht vergessen! Mehr dazu im Folgebeitrag.