ABC…Verlage im Portrait: Gmeiner Verlag

ABC_Verlags_ChallengeSo langsam muss ich ein bisschen zulegen, was die Challenge angeht. Doch möglicherweise werde ich generell in der nächsten Zeit deutlich mehr zum Lesen kommen. So ganz raus ist das noch nicht. Hier jedenfalls erst einmal das noch fällige Verlagsportrait. Und da ich gerade Urlaub habe sollten auch die nächsten Rezensionen nicht mehr weit sein 🙂

A little bit of history:

Ganz so jung ist der Verlag nicht mehr. Er existiert seit nunmehr bald 30 Jahren (Gründung 1986) und steht bis zum heutigen Tag unter der Leitung von Armin Gmeiner. Landschaftlich idyllisch gelegen in Meßkirch, Nähe Bodensee, hat der Verlag etwas abseits des Ortskerns sein Domizil auf einem ehemaligen Gutshof.

Das Programm:

Schwerpunkt bleiben, nach wie vor, die (Regional)krimis, für die der Verlag bis heute den höchsten Bekanntheitsgrad verbuchen kann. Doch auch andere Genres prägen zunehmend das Programm: Historische Romane, Frauenromane, Literatur zum Thema Reise, Freizeit und Kultur…Die Reihe „Lieblingsplätze“, aus der ich hier einen Band rezensiert habe, ist ein typisches Beispiel für die Programmpolitik: Der Verlag nimmt sich besonders gerne regionalen Themen und Schriftstellern an, das allerdings durchaus auf gesamtdeutscher Ebene.

Trivia:

Wo sonst gibt es den „kriminellen Freizeitplaner“? Oder so einen skurrilen Gründungsmythos: „Ein Pfarrer hat mich mit dem Wunsch angesprochen, Enzykliken, also päpstliche Rundschreiben, auf Esperanto zu verlegen. Daraufhin habe ich einen Verlag gegründet.“ (aus einem Interview mit Armin Gmeiner auf Krimi-Couch.de).

My 2 cents:

Das gefällt mir: Was soll ich sagen – ich war mal zum Bewerbungsgespräch da. 😉 Der Verlag ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen und bietet auch weniger bekannten, regionalen und ausschließlich deutschsprachigen Autoren eine willkommene Plattform, wo andernorts Lizenztitel dominieren. Design und Covergestaltung finde ich generell super und gut gelungen.

Das nicht so sehr: Die Themenauswahl dürfte ruhig an der einen oder anderen Stelle noch etwas breiter und anspruchsvoller werden. Und die Frauenromane passen irgendwie nicht so ganz ins Konzept…Aber ich bin auch einfach persönlich kein großer Fan von diesem Genre.

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