Sorry, wir haben uns verfahren, Stephan Orth/Antje Blinda

9783548374369_coverWir bedanken uns für die Verspätung und entschuldigen uns für Ihre Reise mit der Deutschen Bahn“ (S. 22). Wo könnte man solche Anekdoten wohl besser genießen, als während der täglichen Fahrt mit einem chronisch verspäteten RE? Ideale Rahmenbedingungen auch für Aha-Erlebnisse bezüglich der gelungenen „Bahnfahrer-Kunde“ aka „Wer nervt denn da?“

„Sorry, wir haben uns verfahren“ bietet nämlich nicht nur zahlreiche, von geplagten Reisenden eingesandte Anekdoten rund um Personal, Mitreisende, englische Durchsagen, verpatzte Werbekampagnen und die Tücken der Technik. Nebenbei erfährt man auch noch, dass die Bahn an Orten wie Müllrose oder Oberkotzau hält, woher die Redewendung „Ich verstehe nur Bahnhof“ tatsächlich kommt, dass es einen Sprachkurs für Mitarbeiter namens „Train English“ gibt und dass das New Yorker Grand Central Terminal der weltweit größte Bahnhof mit sage und schreibe 44 Bahnsteigen ist. Am Ende geben sich die Autoren versöhnlich und verraten uns die wichtigsten zehn Gründe, warum sich die Wahl des Schienenverkehrs trotz allem lohnt.

Dieses Buch macht sicherlich jedem Spaß, der schon einmal auf das Verkehrsmittel Bahn angewiesen war. Witzig, informativ und voller Situationskomik hat es mir ein paar anstrengende Fahrten versüßen können. Bleibt zu hoffen, dass meine Endstation niemals „Trier Äitsch-bie-eff“ getauft wird 😉

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Verlag: Ullstein * TB * September 2012 * 219 Seiten * 978-3-548-37436-9
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