Film und Fernsehen: Literatur im Kino

Im Moment ist es für Literaturliebhaber ein wahres Fest, einen Abstecher in die Kinos zu wagen. Das aktuelle Programm strotzt geradezu vor Buchadaptionen. An dieser Stelle also ein kleiner Überblick:

 

Cloud Atlas (Vorlage: Der Wolkenatlas, David Mitchell):

Der Inhalt lässt sich offenbar nur schwer umreißen. Gleich sechs Erzählstränge in ganz unterschiedlichen Epochen (von 1850 bis in eine entfernte Zukunft) mit verschiedenen Protagonisten gibt es, die alle miteinander verwoben sind. Was ich sonst noch über die Handlung gelesen habe klingt gleichermaßen komplex wie skurril. Also ein neuer Weihnachtswunsch. 🙂

Verlag: Rowohlt * TB * November 2007 * 672 Seiten * 978-3-499-24036-2

 

Die Vermessung der Welt (Vorlage: Daniel Kehlmann):

Kehlmann porträtiert in seinem Roman die beiden eigenbrötlerischen Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Während Gauß die Welt der Mathematik lieber in den eigenen vier Wänden erkundet, begibt sich Humboldt auf Reisen in die unwegsamsten Gefilde.

Tatsächlich habe ich die Vorlage, die bereits als Schullektüre gehandelt wird, in meiner Ausbildung gelesen. In meinen Augen nichts allzu Besonderes. Daher reizt mich auch der Film nur bedingt.

Verlag: Rowohlt * TB * Februar 2008 * 304 Seiten * 978-3-499-24100-0

Die Wand (Vorlage: Marlen Haushofer): 

Die Erzählerin reist übers Wochenende auf eine Jagdhütte. Bald vermisst sie ihre Begleiter und muss entdecken, dass das Tal von einer unsichtbaren Wand abgeschnitten wird, die sie nicht zu überwinden vermag. Jetzt muss sie, ganz auf sich gestellt, alleine überleben.

Klingt vielleicht für manche langweilig, muss es aber sicher nicht sein. Noch ein Weihnachtswunsch!

Verlag: List * TB * November 2004 * 288 Seiten *9783548605715

Savages (Vorlage: Zeit des Zorns, Don Winslow):

Ein offenbar ziemlich derbe formuliertes Roadmovie mit viel Action, ausgeflippten Charakteren und jede Menge Drogen. Nicht unbedingt nach meinem Geschmack, aber mal was Ausgefalleneres.

Verlag: Suhrkamp * Broschur * Oktober 2011 * 338 Seiten * 978-3-518-46300-0

 

Mann tut, was Mann kann (Vorlage: Man tut, was man kann, Hans Rath):

Paul ist schon Mitte Vierzig, doch privat immer noch nicht so recht im Leben angekommen. Verschiedene Frauen tummeln sich in seinem Bett und dann wird seine Wohnung auch noch unfreiwillig zur Männer-WG. Klingt nach dem typischen, etwas seichterem „Männerhumor“ à la Matthias Sachau. Wer’s mag.

Verlag: Rowohlt * TB * Juni 2010 * 256 Seiten *978-3-499-24941-9
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