Linksaufsteher, Matthias Sachau

csm_9783548283197_cover_0cdc9968b5Leider hat das Buch überhaupt nicht meinen Humor getroffen.

Oliver hat seine alte WG (aus dem Vorgänger „Kaltduscher“) verlassen und fühlt sich in der neuen Wohnung ziemlich einsam. Montags ist er immer ein absoluter Morgenmuffel und macht so eines Tages auf der Straße die hübsche Lena zur Schnecke. Lena ist ihm schon aus Schulzeiten bekannt-die beiden haben zusammen Theater gespielt. Dann lernt er im Internet-Café auch noch „Apfelsinchen“ und den Nerd Kurt kennen-und alles wird kompliziert. Mit von der Partie sind außerdem seine nervtötenden Arbeitgeber, die ewig grinsenden, smarte Sprüche klopfenden Werbetexter Elvin und Adrian (eine gelungene Überzeichnung), der kleine Anton und Olivers bester Freund.

Natürlich geht es um Liebe-und es werden jede Menge Dinge nebenher auf die Schippe genommen, insbesondere die schöne neue Medienwelt. Oliver lernt Nerds kennen, die sich nur über Facebook austauschen können, wird unversehens mit peinlichen Auftritten zum Youtube-Star, jagt einen I-Koffer und schlägt sich mit den Ständig-Pseudo-Anglizismen-klopfenden-Chefs und dem Unsinnige-neue-Fremdwörter-Produzenten Rüdiger Rodeo herum.

Alles in allem wirkte „Linksaufsteher“ auf mich etwas überdreht und fernab der Realität. Ein gelegentliches Schmunzeln konnte es mir entlocken, vor allem, wenn es um Elvin und Adrian ging. Doch wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

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Verlag: Ullstein * TB * April 2011 * 345 Seiten * 978-3-548-28319-7
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